Ausstellung „Liquid Landscapes“ im Wasserturm
2. September , 18:00 – 22:00

Ausstellungsdauer: 2.9.-6.9.2026
Wasser ist Bewegung, Spiegelung, Wandel.
„Die Welt verändert sich, aber das Wasser bleibt“, schreibt die Nobelpreisträgerin Louise Glück – ein Satz, der die paradoxe Natur des Flüssigen auf den Punkt bringt. Wasser ist zugleich beständig und ungreifbar, formt Landschaften und entzieht sich jeder Form. Es spiegelt, was vor ihm steht, und trägt fort, was hinter uns liegt. In seinem Fließen zeigt sich ein Rhythmus, der älter ist als jede Geschichte, und doch in jedem Moment neu entsteht.
„Liquid Landscapes“ macht diese poetische Spannung sichtbar: Landschaften, die sich im Übergang befinden, Formen, die sich lösen, Farben, die wie Strömungen ineinander übergehen. Das Thema öffnet einen Raum für das Unbeständige – für das, was sich verwandelt, bevor wir es benennen können.
In der Tradition von Glücks klarer, präziser Bildsprache versteht die Ausstellung das Flüssige nicht nur als Element, sondern als Zustand: als Bewegung zwischen Innen und Außen, zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Materialität und Auflösung. „Liquid Landscapes“ sucht Werke, die diese Zwischenräume erfahrbar machen – dort, wo Wandel nicht nur sichtbar, sondern spürbar wird.
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